Gasbrenner Heizung auf dem Stand der Technik halten

Eine Heizungsanlage ist nur so gut wie alle ihre Einzelteile. Wenn eines davon Schwächen zeigt, weil es zu alt wird, dann wirkt sich das auf die gesamt Heizung aus. Deshalb muss diese regelmäßig geprüft werden.

Die Art der Heizung kann heute vielfältiger sein als noch vor einigen Jahren. Neben den nach wie vor sehr verbreiteten Gas- und Ölheizungen gibt es mittlerweile auch Systeme, die mit sogenannten Pellets betrieben werden. Das sind gepresste Holzreste, also quasi der ursprüngliche Abfall aus Sägewerken, die in Heizungsanlagen verfeuert werden können. Unterstützt werden können die modernen Heizungssysteme dabei von Solar- und Photovoltaik Anlagen, sodass sich unterm Strich eine bessere Umweltbilanz ergibt.

Welches Heizungssystem dabei zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wobei die Investitionskosten nicht die einzigen sind. Denn neben den Initialkosten müssen auch die laufenden Kosten im Auge behalten werden, sodass man eine Gesamtbetrachtung über mehrere Jahre machen muss, um die günstigste Lösung zu finden. Aber eventuell muss es ja auch nicht die günstigste sein, wenn man andere Maßstäbe an seine Heizungsanlage anlegt. Wer sehr ökologisch denkt, stellt vielleicht andere Aspekte in den Vordergrund als die Kostenbilanz nach 5 oder 10 Jahren. Wobei das Eine das Andere natürlich nicht ausschließen muss, denn auch eine ökologisch ausgerichtete Heizungsanlage kann sehr ökonomisch sein.

Realistisch betrachtet kann man aber feststellen, dass die Unterschiede nach 20 Jahren wesentlich geringer ausfallen, als man im ersten Moment vermuten würde. Zwar sind die Gesamtkosten zwischen dem günstigsten und dem teuersten Modell um ca. 20% günstiger, aber alle Varianten bewegen sich bei Gesamtkosten zwischen EUR 40.000 und EUR 50.000 nach 20 Jahren. Diese Unterschiede können dabei sogar noch geringer sein, wenn die Preissteigerungen für fossile Heizstoffe wie Holz, Gas und Öl sich anders entwickeln als bei der Berechnung zugrunde gelegt. Somit kann ein solcher Vergleich nur zu einem vermeintlichen Trend führen, aber keine Fakten nennen. Festzuhalten ist deshalb, dass die Unterschiede nicht groß sind, und die Entscheidung für oder gegen ein Heizungssystem sollten nicht nur aufgrund des Preises getroffen werden. Denn dieser ist über einen langen Zeitraum gesehen nicht stark abweichend und sollte deshalb nicht das alleinige Kriterium sein.