Terrassen vergrößern ist meist gar nicht so aufwändig

Bestehende Terrassen vergrößern – dieser Wunsch ist in den meisten Fällen sehr gut zu realisieren. Stimmen die Vorraussetzungen erst einmal, dann steht der Umsetzung eigentlich nichts mehr im Wege.

Im Sommer dient die Terrasse sehr gerne als zweites Wohnzimmer. Fehlender Platz im Außenbereich wird oft als großes Manko empfunden. Die meisten Menschen wünschen sich genügend Platz für Tisch und Stühle, ein paar schöne Blumenkübel und vielleicht sogar noch eine Sonnenliege. Ist der vorhandene Raum zu klein, findet sich fast immer eine Lösung für das Platzproblem. Wenn die Grundstücksverhältnisse ausreichen und die allgemeinen Vorraussetzungen es zulassen, dann sollte man nicht zögern und bestehende Terrassen vergrößern.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, im Außenbereich mehr Quadratmeter zu schaffen. Allerdings spielen auch Lage, Beschaffenheit des Bodens und der finanzielle Rahmen, in dem sich die Umbaumaßnahme bewegen darf, eine nicht unwichtige Rolle. Möchte man die Arbeiten selbst durchführen, sollte man sich genau überlegen, ob das Geschick und die erforderlichen handwerklichen Kenntnisse ausreichend sind. Wird ein Unternehmen beauftragt, sollte mehrere Angebote eingeholt werden, da die Preise sehr stark variieren können.

Die Wahl des Materials ist in den meisten Fällen abhängig von dem bereits vorhandenen Boden. Manchmal wirken allerdings Gegensätze aus verschiedenen Materialien sehr interessant. So kann z. B. ein Fliesenboden mit Terrassendielen kombiniert werden. Durch die unterschiedlichen Beläge lassen sich optisch Terrassen vergrößern und die Loggia kann so beispielsweise in zwei völlig verschiedene Bereiche unterteilt werden. Der wohnliche Holzbereich eignet sich hervorragend für die Sitzgruppe, die Fliesen bieten ein mediterranes Flair für zahlreiche Pflanzen in Töpfen aus Steingut oder Terrakotta.

Die verschiedenen Holzarten für Terrassendielen im Außenbereich sollten bei der Wahl gut durchdacht sein. Hartholz kostet weitaus mehr als heimische Nadelhölzer, dafür ist es extrem langlebig und verleiht eine sehr schöne Optik. Nadelhölzer sind preiswerter, sie benötigen allerdings auch mehr Pflege und sind nicht so witterungsbeständig wie Tropenhölzer. Entscheidet man sich für Pflastersteine, muss unbedingt ein tadelloser Untergrund vorhanden sein. Der Boden muss verdichtet werden und darf später keinesfalls absacken.